Von der Idee zur eigene Platine

Von der Theorie zum eigenen Chip: Unser Seminarfach designt eigene Platinen!
Im Seminarfach Technische Informatik wird Theorie lebendig. Nachdem wir im ersten Semester Inspiration auf der MakerFaire gesammelt und unsere Lötfähigkeiten trainiert haben, sind wir nun unter die Hardware-Designer gegangen.

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Löten = Superkraft!

Schule sollte ein Ort sein, an dem man die Angst vor dem Neuen verliert. In meinem Blogbeitrag erkläre ich, wie es Schülern hilft, Geräte nicht mehr als schwarze Magie, sondern als reparierbare Logik zu begreifen. Ein Plädoyer für technische Mündigkeit und gegen die Wegwerfgesellschaft.

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Maker Faire 2025

Ein Wochenende voller Tüftler:innen, Technik und coolem Zeug Auch wenn das aktuelle Seminarfach „technische Informatik“ gerade erst gestartet ist, sind wir direkt mit einigen Exponaten im Gepäck zur Maker Faire Hannover gefahren. Es war eine großartige Gelegenheit, aus dem Klassenzimmer auszubrechen und am Stand des Gymnasiums im Schloss Wolfenbüttel zu zeigen, was für tolle Projekte in letzter Zeit entstanden sind. Unter dem Motto „Maker Education“ wurde an unserem Stand 167 in der Eilenriedehalle eine Auswahl an Arbeiten aus dem Informatikunterricht, aus Projektwochen und fächerübergreifenden Vorhaben präsentiert. Das Ziel war es, den Besucher:innen nicht nur fertige Ergebnisse zu zeigen, sondern sie direkt in die Welt des „Making“ im Unterricht eintauchen zu lassen. Das Interesse war wirklich überwältigend! Der direkte Austausch mit anderen Makern, das wertvolle Feedback der Besucher und vor allem der Stolz meiner Schüler:innen, als sie die Projekte präsentierten, waren das „Überstundenwochenende“ definitiv wert. Und: Es hat sich wieder einmal gezeigt: Wenn Schüler:innen die Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Ideen umzusetzen und ihre Lernergebnisse greifbar zu machen, entsteht eine ganz besondere Motivation. Ganz in diesem Sinne haben sich alle Schüler:innen direkt Inspiration für ihre eigenen Projekte mitgebracht und ich bin schon gespannt, was wir nächstes Jahr ausstellen. Gespannt, was wir ausgestellt haben? Scroll doch mal durch!

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Ranger 2000

Mission Entenrettung: Unsere 8. Klasse beim Wettbewerb „Ranger-2000 und das Chaos am Stadtgraben“ Wie kann man Robotik mit dem Alltag der Schüler:innen verknüpfen? Zugegeben dieser Wettbewerb ist eher aus einem Witz entstanden – er hat meinen Schüler:innen aber trotzdem riesig Spaß gemacht! Die Ausgangslage des Wettbewerbs war eine wunderbare Geschichte, die direkt aus Wolfenbüttel stammen könnte: Am schönen Stadtgraben büxen immer wieder freche Entenküken aus und geraten auf dem Spazierweg in Gefahr. Zur Rettung hat der Bürgermeister einen autonomen Roboter namens Ranger-2000 beauftragt, die Küken zu überwachen. Genau das war die Aufgabe für die Roboter unserer Schüler: Im Rahmen des Profilunterrichts haben sich meine Schüler:innen vorbereitet und sind am Tag des Wettbewerbs gegen die Teams aus der Roboter AG des GiS und der Gauß Schule aus Braunschweig angetreten. Stilechte Preise für junge Tüftler:innen Was wäre ein Wettbewerb ohne die richtige Belohnung? Das Highlight war definitiv der Pokal – stilecht aus dem 3D-Drucker, was bei den Teilnehmenden natürlich besonders gut ankam! Aber auch die anderen Preise konnten sich sehen lassen und haben für leuchtende Augen gesorgt. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Roboter und ein Arduino Kit. Das ist genau die Art von Preis, die nicht nur eine Belohnung ist, sondern gleichzeitig die Einladung zum nächsten großartigen Projekt. Besser geht es kaum!

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Roboter EM in Italien

Ich mache es kurz: Das Team „DerShredder“ vom Gymnasium im Schloss hat bei der RoboCup-Europameisterschaft in Bari, Süditalien, die Bronzemedaille gewonnen! Es war eine intensive und aufregende Zeit für drei meiner Schüler. Nach unzähligen Stunden des Programmierens, Bauens und Testens haben sie sich mit den besten Teams aus ganz Europa gemessen – und sich einen Platz auf dem Treppchen redlich verdient. Die Herausforderung: Rescue-Line Der Wettbewerb fand in der anspruchsvollen „Rescue-Line-Liga“ statt. Die Aufgabe klingt erstmal simpel: Ein Roboter muss vollautomatisch einer Linie folgen. Der Haken an der Sache? Die Strecke ist ein Parcours voller Hindernisse wie Rampen und unwegsamem Gelände. Zusätzlich muss der Roboter unterwegs Kugeln erkennen, sie präzise aufnehmen und an speziellen Rettungspunkten ablegen. Das erfordert nicht nur eine saubere Programmierung, sondern auch eine ausgeklügelte und robuste Mechanik. Unsere Geheimwaffe: Reifen aus dem 3D-Drucker Besonderes Aufsehen erregte eine Eigenentwicklung des Teams: Die selbst gefertigten Reifen aus Silikon. Diese gaben dem Roboter eine fantastische Geländegängigkeit und den nötigen Grip, um die schwierigen Passagen zu meistern. Ein perfektes Beispiel dafür, wie kreatives „Making“ und cleveres Engineering den entscheidenden Vorteil bringen können! Ein grosses Dankeschön! Ein solcher Erfolg ist immer eine Teamleistung, zu der auch die Unterstützer im Hintergrund gehören. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Firma hyand bedanken, die uns mit einem Sponsoring der Team-Shirts ausgestattet hat. Damit sah das Team nicht nur professionell aus, sondern konnte auch den grossartigen Teamgeist nach aussen tragen. Vielen Dank dafür! Nach drei nervenaufreibenden Wettkampftagen gegen 24 starke Teams war die Freude über den dritten Platz riesig. Der Europameistertitel ging übrigens an das befreundete deutsche Team „Biobrause“ – herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle! Es sind genau solche Projekte, die zeigen, was in unseren Schüler:innen steckt. Ich bin unglaublich stolz auf die Leistung, die Ausdauer und den Einfallsreichtum von den dreien! Mit vielen neuen Ideen und einer Bronzemedaille im Gepäck geht es jetzt zurück in die Werkstatt!

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Bildcodierung mit Bügelperlen

Lehrkräfte nehmen alte Konzepte aus der Kiste und spulen ihr Programm ab? Ein weit verbreiteter Irrglaube! Für mich soll es ja auch spannend bleiben! Daher wollte ich die Klebezettelcodierung für die nächste Lerngruppe abwandeln. Der erste Schritt war eine neue Materialerfahrung: Bügelperlen. Das Prinzip der Rastergrafik war schnell erklärt, doch die Umsetzung forderte die Schüler:innen auf eine ganz andere Weise. Statt der großflächigen Arbeit im Team an den Fenstern war nun individuelle Präzision am eigenen Arbeitsplatz gefragt. Es war faszinierend zu sehen, wie die neue Klasse diese Herausforderung der Feinmotorik annahm. Aus den digitalen Vorlagen entstanden greifbare, physische Kunstwerke. Der Moment, in dem das Bügeleisen die losen Perlen zu einem festen Objekt verschmolz, machte das abstrakte Konzept der Pixel für jeden Einzelnen begreifbar. Nachdem die Schüler:innen das Prinzip der Rastergrafik mit den Perlen verinnerlicht hatten, war es Zeit für etwas völlig Neues: den Schritt von der Kunst zur Funktion. Die Herausforderung lautete: Können wir als neue Klasse ein Raster aus schwarzen und weißen Perlen erschaffen, das ein Handy tatsächlich lesen kann? Die Vorstellung, einen funktionierenden QR-Code von Hand zu bauen, entfachte sofort einen besonderen Ehrgeiz in der Gruppe. Anhand einer digitalen Vorlage wurde Pixel für Pixel der Code nachgebaut, der auf die Schul-Website verlinken sollte. Der Höhepunkt war der gemeinsame Test. Das erste Handy wurde auf den selbstgebauten Code gerichtet, ein Moment der Stille, dann der Erfolg: Die Schul-Website erschien auf dem Display. So hat sich wieder einmal bewahrheitet: Ein bewährtes Konzept mit einem neuen Ansatz zu versehen, ist oft der beste Weg, um Begeisterung zu wecken.

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Digital? Aber sicher!

Ein analoger Safer Internet Day – ist das zeitgemäß? Ich finde ja! Deswegen habe ich für den diesjährigen Safer Internet Day eine ganz neue Übung gebastelt. Die Schüler:innen nutzten KI-generierte Bilder, um damit ganz von Hand nach einer Rollenbeschreibung fiktive Instagram-Profile zu erstellen. Danach wurden nur die Profile getauscht und die andere Gruppe sollte einmal herausfinden, was man aus dem Profil über die Person herauslesen kann. Ausgehend von den Bildern und Bios diskutierten die Gruppen intensiv und mit viel Fantasie, welche Hobbies und Freizeitaktivitäten diese fiktiven Personen wohl haben könnten, und lernten dabei, welche Rückschlüsse aus Bildern, Nicknames und Profilbiografien gezogen werden können. Spannend, kreativ und lehrreich (so war zumindest die Rückmeldung der Schüler:innen). Wenn du das Material haben möchtest, nimm gerne Kontakt zu mir auf über das Kontaktformular!

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Bildcodierung im Klebezettelformat

Klebezettel werden schon lange für das Lernen oder die Organisation von Wissen genutzt. Im Unterricht haben wir sie heute etwas zweckentfremdet. Bildcodierung mithilfe von Klebezetteln vermitteln? Klingt ungewöhnlich, oder? Das dachten wir auch, aber es stellte sich als eine äußerst kreative und lehrreiche Erfahrung heraus. Zunächst einmal wurde den Schülerinnen und Schülern die Frage gestellt: Wie können wir Bilder codieren? Die Antworten waren vielfältig und einfallsreich. Einige schlugen vor, jede Farbe mit einem Code gleichzusetzen der aneinander gehängt wird (schon ziemlich nah an der tatsächlichen Art). Andere hatten anscheinend schon etwas von Vektorgrafiken gehört, denn sie schlugen vor geometrische Formen zu nutzen. Es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Ansätze waren und wie alle ihre ganz eigene kreative Lösung entwickelten. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Methoden zur Bildcodierung erarbeitet hatten, wurde die gängige Art, wie Bilder im Computer abgespeichert werden, vorgestellt. Über die RGB Codierung hatten wir schon vorher gesprochen und auch Binärdateien kannten sie schon aus einer vorangegangenen Stunde. Es war interessant zu beobachten, wie sie begannen zu verstehen, wie die Bilder, die sie täglich im Internet sehen, auf einem fundamentalen digitalen Level gespeichert werden. Doch damit war die Stunde noch nicht vorbei. Nachdem sie die Grundlagen der Bildcodierung verstanden hatten, war es an der Zeit, ihre eigenen Kunstwerke zu schaffen. Ausgestattet mit einer Fülle von Klebezetteln, die uns freundlicherweise von der Firma Sigel zur Verfügung gestellt wurden und einer gehörigen Portion Kreativität machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, ihren Klassenraum zu verschönern. Zunächst wurden Pläne erstellt, die in einer folgenden Stunde auf den Fenstern umgesetzt wurden. Von bunten Mosaiken bis hin zu detaillierten Abbildungen war alles dabei. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Raum in einen lebendigen Ort der Inspiration zu verwandeln. Am Ende des Themenabschnitts war nicht nur der Klassenraum mit wundervoller Klebezettelkunst geschmückt, sondern die Schülerinnen und Schüler hatten auch ein tieferes Verständnis für die Bildcodierung gewonnen. Es war eine Einheit voller Kreativität, Lernen und Spaß – genau das, was Schule sein sollte. Hinweis: Werbung wegen Markennennung.

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COOLING & HEATING AWARD 2023

Ein gut gedämmter Raum benötigt weniger Energie, um eine Temperatur zu halten. Mit Hinblick auf die globale Erwärmung ist entsprechend eine möglichst gute Wärmedämmung wünschenswert und das wirtschaflich verträglich. Der Lebensweltbezug für die Lernenden war entsprechend klar, als sie sich im Rahmen des Cooling and Heating Awards der Ostfalia mit einer möglichst leistungsfähigen Dämmung auseinandersetzten. Die Aufgabenstellung der Hochschule lautete wie folgt: „Es soll eine Dämmung gebaut werden. Diese Dämmung wird in ein Fenster eines Klimaschranks eingebaut. Im Inneren des Klimaschranks wird eine Lufttemperatur von 80 °C eingestellt.Außerhalb des Klimaschranks herrscht Raumtemperatur. Ziel ist es, eine möglichst niedrige Oberflächentemperatur auf der Außenseite der Dämmung im Gleichgewicht zu erhalten (nach15 Min.). Die niedrigste Temperatur gewinnt den Wettbewerb. Die Messung erfolgt mit einem Laserthermometer. Für die Messung wird ein Stück Krepppapier mittig auf die äußere Oberfläche der Dämmung geklebt.“Außerdem gab es einige Beschränkungen:„Die Dämmung darf nur aus den Materialen Papier, Holz, Aluminiumfolie und Klebstoff bestehen. Der Klebstoff muss eine Temperatur von 80 °C aushalten. Die Dämmung muss eine Fläche von 20 x 20 cm² haben und darf an keiner Stelle eine Tiefe von 5 mm überschreiten.“ Der Ansatz der Schüler*innen war simpel wie effektiv. Ein mit dem Lasercutter geschnittenes Wabenmuster ummantelt mit Aluminiumfolie. Der Erfolg gab ihnen recht – beide Gruppen, die beim Wettbewerb antraten gewannen einen Geldpreis und ließen sich gebührend für ihren Erfolg feiern.

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